Google reCAPTCHA – was bedeuten die neuen Vertragsbedingungen?

Vielleicht lag die E-Mail von Google zu reCAPTCHA auch schon in deinem Postfach – und du hast dich gefragt: Muss ich jetzt etwas tun oder kann ich das ignorieren?

Wenn du Kontaktformulare auf deiner Website nutzt, brauchst du Schutz vor Spam-Bots. Viele setzen dafür auf Google reCAPTCHA.

no captcha recaptcha

Problem / Frage

Das Tool ist seit Jahren im Einsatz – wurde aber datenschutzrechtlich immer wieder diskutiert, vor allem wegen:

  • Datenübermittlung an Google (USA)
  • möglicher eigener Datenverwendung
  • Frage der „Erforderlichkeit“

Jetzt ändert Google ab April 2026 die Vertragsbedingungen.

Kurz gesagt ändert sich folgendes:

  • Google verarbeitet die Daten künftig als Auftragsverarbeiter
  • Du bist Verantwortliche*r
  • Die Daten dürfen nur zur Bot-Erkennung genutzt werden

Das sorgt für mehr Klarheit. Aber wie gehst du jetzt richtig damit um?

Lösung / Antwort

Wenn du reCAPTCHA einsetzt, solltest du jetzt:

  • dein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten aktualisieren
  • deine Datenschutzerklärung anpassen
  • Google korrekt als Auftragsverarbeiter berücksichtigen
  • die vertragliche Grundlage (Data Processing Addendum) prüfen

Mehr ist es im Kern nicht.

Aber: Das solltest du sauber und bewusst tun – nicht nebenbei.

Fazit

Die neuen Vertragsbedingungen bringen mehr Klarheit beim Einsatz von reCAPTCHA.
Ganz risikofrei ist das Tool nicht – aber die Rahmenbedingungen sind jetzt sauberer geregelt.
Trotzdem bleibt es deine Verantwortung, den Einsatz sauber zu dokumentieren und transparent zu kommunizieren. Also: Nicht ignorieren, sondern strukturiert umsetzen.

Du willst wissen, ob deine Website technisch, strategisch und datenschutzrechtlich sauber aufgestellt ist?
Dann lass uns gemeinsam draufschauen.