Nur noch 3 Hashtags bei Instagram? Was das für deine Reichweite heißt.

Beim Posten vor ein paar Tagen ploppte eine Meldung von Instagram auf: „Du kannst deiner Bildunterschrift nur 3 Hashtags hinzufügen“. Damit bestätigt Instagram, was sich auf den verschiedensten Plattformen beobachten lässt: Die Ära der 30-Hashtag-Taktik ist längst vorbei. Höchste Zeit, die Hashtag-Strategie mal wieder unter die Lupe zu nehmen.

Problem

Warum diese Entwicklung längst überfällig war

Hashtags wurden in den letzten Jahren oft wahllos eingesetzt – hauptsache viele. Doch die Algorithmen der Plattformen brauchen diese Schlagwörter immer weniger.

Instagram will offenbar gegen Hashtag-Spam vorgehen und den Fokus wieder mehr auf Inhalt statt Schlagwörter legen. Die Plattform erkennt Themen längst nicht mehr nur über Hashtags, sondern auch über Bildinhalte, Text, Audio und Nutzungsverhalten. Hashtags verlieren also an Einfluss – zumindest in der alten Form.

Auch auf anderen Plattformen zeigt sich ein Wandel:

  • Auf TikTok dominieren Trends, Sounds und der Algorithmus – Hashtags helfen, sind aber keine Garantie.
  • Bei LinkedIn funktionieren gezielt eingesetzte Hashtags weiterhin gut, aber auch hier ist der Content King.
  • Auf X (früher Twitter) gehören Hashtags zwar dazu, sie sind aber weniger entscheidend für Reichweite als früher.
  • Auf Threads spielt die Diskussion eine größere Rolle als Hashtags – diese wirken dort bisher kaum.
  • Bei YouTube sind Hashtags zwar möglich, aber nur dann sinnvoll, wenn sie direkt Thema oder Format des Videos beschreiben (#Shorts, #Tutorial). Der Algorithmus selbst priorisiert andere Signale.
  • Auf Facebook sind Hashtags seit jeher kein Reichweitentreiber. Sie können unterstützend eingesetzt werden, haben aber selten echte Sichtbarkeitswirkung.

Lösung

Welche Hashtags solltest du nutzen, wenn du nur noch drei zur Auswahl hast?

Wenn Instagram dich zur Auswahl von nur drei Hashtags zwingt, solltest du umso gezielter vorgehen:

  1. Relevanz-Hashtag Ein Hashtag, der exakt beschreibt, worum es im Beitrag geht. (z. B. #digitaleSichtbarkeit)
  2. Zielgruppen-Hashtag Mit dem du genau die Leute ansprichst, die du erreichen willst. (z. B. #OnlineMarketingTipps)
  3. Trend- oder Nischen-Hashtag Der weniger überlaufen ist, dafür aber sehr genau dein Thema trifft. (z. B. #KIimMarketing)

Wichtig: Achte auf natürliche Platzierung, vermeide generischen Hashtag-Overload und nutze deine Bildunterschrift für eine starke Botschaft. Hashtags sind das Topping, nicht die Basis.

Fazit

Die Begrenzung auf drei Hashtags ist kein Nachteil, sondern eine Einladung, deine Inhalte strategischer zu gestalten. Wer seine Zielgruppe kennt, passende Themen wählt und klar kommuniziert, braucht keine 30 Hashtags, um sichtbar zu werden. Nutze diesen Wandel, um deine Posts gezielter, relevanter und wirksamer zu machen.

Ich werde mich weiterhin #Ingo nennen und solange ein Hashtag zur Auswahl steht, ist da genug Platz für meinen Namen :-).

Du willst deine Hashtag-Strategie neu aufsetzen oder brauchst Hilfe beim Content-Konzept? Wir helfen dir gerne – mit einer Analyse, einem Workshop oder direkt mit der Umsetzung. Schreib uns einfach.