Zum Monatsende stehen oftmals Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber an. Problematisch an dieser Geschichte ist, dass die primäre (und einzige) E-Mail, die des ehemaligen Arbeitgebers ist.
Problem
Viele erstellen ihren LinkedIn-Account mit der E-Mailadresse vom aktuellen Arbeitgeber – klingt praktisch, ist aber riskant.
Denn was passiert beim Jobwechsel?
Oft hast du keinen Zugriff mehr auf die Firmen-E-Mail – und damit auch nicht mehr auf dein LinkedIn-Konto. Passwort zurücksetzen? Unmöglich. Support kontaktieren? Viel Aufwand. Ehemaligen Arbeitgeber kontaktieren: Kommt drauf an, wie gut dein Abschied war.
Im schlimmsten Fall: Account futsch und damit auch alle sorgsam eingesammelten Kontakte. In meinem Fall wären das immerhin rund 1.000 Kontakte.
Lösung
LinkedIn erlaubt dir, mehrere E-Mailadressen zu hinterlegen – und das solltest du unbedingt tun. So gehst du auf Nummer sicher:
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Gehe zu Konto > Einstellungen & Datenschutz*
- Wähle „Einloggen & Sicherheit“
- Unter Kontozugriff auf E-Mail-Adressen klicken
- Füge deine private Mailadresse hinzu (z. B. Gmail, Web.de, o. ä.)
- Bestätige die Adresse per E-Mail und mach sie zur Hauptadresse
- Lass die Firmenmail trotzdem drin, solange du sie nutzt
*Diese findest du ganz oben unter „Sie“ (dein Profilbild).
So bleibst du flexibel, selbst wenn sich beruflich etwas ändert. Wichtig: Auch für den Zugriff auf den LinkedIn Business Manager oder Werbekonten ist eine funktionierende Adresse entscheidend.
Fazit
Sichere dir den Zugriff auf dein berufliches Netzwerk – unabhängig vom Arbeitgeber. Diese eine Einstellung kann dir viel Stress ersparen. Einmal gemacht, dauerhaft abgesichert.
