Mehr Plattformen, mehr Content, mehr KI – da müsste es mit der digitalen Sichtbarkeit doch eigentlich immer einfacher werden, oder?
Ganz so einfach ist es leider nicht. Ich habe mir die neue ARD/ZDF-Medienstudie 2026 angeschaut und dabei sind mir ein paar Zahlen aufgefallen, die für Unternehmen und ihre Online-Marketing-Strategie ziemlich spannend sind.
Denn unsere Aufmerksamkeit verschwindet nicht. Sie verteilt sich nur immer stärker.
Problem/Frage
Wo musst du heute eigentlich sichtbar sein?
Instagram, Facebook, YouTube, TikTok und dazu noch die eigene Website. Gleichzeitig verändert KI gerade zusätzlich, wie wir Informationen suchen und konsumieren.
Die ARD/ZDF-Medienstudie 2026 zeigt sehr schön, wie stark sich unsere Mediennutzung inzwischen verteilt.
Instagram bleibt die meistgenutzte Social-Media-Plattform und baut seinen Vorsprung gegenüber Facebook weiter aus. Gleichzeitig konnte aber keine der großen Social-Media-Plattformen ihre wöchentliche Reichweite steigern.
Heißt das, dass Social Media an Bedeutung verliert?
Nein. Unsere Aufmerksamkeit verteilt sich einfach auf mehr Kanäle.
Menschen ab 14 Jahren nutzen durchschnittlich jede Woche 4,8 Video-, Audio- und Social-Media-Plattformen. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar mehr als acht Plattformen.
Für Unternehmen entsteht daraus eine Herausforderung: Auf welchem Kanal lohnt es sich überhaupt noch, Zeit und Budget in Content zu investieren?
Lösung/Antwort
Die Antwort lautet nicht: Überall sein.
Viel wichtiger ist es, herauszufinden, wo deine Zielgruppe unterwegs ist und welche Inhalte dort funktionieren.
1. Social Media strategischer auswählen
Nur weil es eine Plattform gibt, brauchst du dort nicht automatisch einen Unternehmensaccount.
Schau dir lieber an, wo deine Kund*innen tatsächlich aktiv sind. Zwei oder drei gut gepflegte Kanäle können für deine digitale Sichtbarkeit wertvoller sein als acht Profile, auf denen nur sporadisch etwas passiert.
2. Video mehrfach nutzen
YouTube steht beim Videostreaming weiterhin ganz vorne. Für mich ein weiteres Zeichen dafür, dass Bewegtbild längst kein kurzfristiger Trend mehr ist.
Und das Schöne daran: Ein Video muss nicht nur für einen Kanal produziert werden.
Aus einem längeren Video können zum Beispiel mehrere kurze Clips für Instagram, LinkedIn oder YouTube Shorts entstehen. Einzelne Aussagen lassen sich wiederum als Beitrag, Story oder sogar als Inhalt für die eigene Website verwenden.
Ein Inhalt, mehrere Kontaktpunkte.
So holst du deutlich mehr aus deinem Content heraus, ohne jedes Mal bei null anfangen zu müssen.
3. KI nutzen – aber Vertrauen nicht vergessen
Besonders spannend finde ich die Zahlen zur KI-Nutzung.
59 % der Deutschen nutzen KI-Tools zumindest gelegentlich. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es bereits 92 %.
KI wird damit immer mehr Teil unseres digitalen Alltags.
Gleichzeitig gibt es aber eine zweite Seite:
54 % begegnen den Ergebnissen von KI-Tools skeptisch. Und für 81 % sind Quellenangaben wichtig oder sogar sehr wichtig.
Genau hier liegt eine wichtige Aufgabe für Unternehmen.
KI kann dir helfen, Ideen zu entwickeln, Inhalte vorzubereiten oder Prozesse in der Content-Erstellung zu beschleunigen. Sie ersetzt aber nicht automatisch Fachwissen, Vertrauen und eine klare Unternehmenshaltung.
Gerade wenn immer mehr Inhalte mit KI entstehen, kann glaubwürdiger und hilfreicher Content zu einem echten Unterschied werden.
Fazit
Du musst nicht auf jedem Kanal mitspielen. Du musst auf den richtigen Kanälen sichtbar sein.
Die Mediennutzung verteilt sich auf immer mehr Plattformen. Gleichzeitig werden Video und KI selbstverständlicher.
Für deine Online-Marketing-Strategie bedeutet das: Kenne deine Zielgruppe, produziere Inhalte, die du clever mehrfach verwenden kannst, und nutze KI dort, wo sie dir wirklich Arbeit abnimmt.
Aber vergiss dabei den Menschen hinter dem Content nicht.
Denn Reichweite allein bringt dir wenig, wenn deine Inhalte austauschbar sind oder kein Vertrauen schaffen.
Sichtbarkeit entsteht nicht dadurch, überall zu sein – sondern dort relevant zu sein, wo deine Zielgruppe dich sucht.
Weißt du eigentlich, wo dein Unternehmen digital sichtbar ist?
Wir schauen uns deine digitale Sichtbarkeit an und entwickeln mit dir eine Strategie, die zu deinem Unternehmen und deiner Zielgruppe passt – von Social Media über deine Website bis zum Einsatz von KI.
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Bereits seit 2013 spielen wir in der Online Marketing Liga und sorgen für mehr digitale Sichtbarkeit bei unseren Kund*innen. Unser ganzheitlicher Ansatz hilft dir dabei, digital die richtigen Treffer zu landen.
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